N A C H R U F

Parte Anna Olivè

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Programm der Gedenk- und Befreiungsfeiern 2014

Anlässlich der 69. Wiederkehr der Befreiung der Häftlinge findet die Gedenk- und Befreiungsfeier am

Sonntag, den 11. Mai 2014, von 11.00h – ca. 13:00h in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen statt.

Jährlich nehmen zwischen 10.000 und 15.000 Menschen aus ganz Europa und Übersee an den Feierlichkeiten teil. Die Internationale Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen wird vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) in enger Zusammenarbeit mit der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen (ÖLM) und dem Comité International de Mauthausen (CIM) sowie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Inneres veranstaltet.

Der Schwerpunkt bei sämtlichen Veranstaltungen und Gedenkfeiern ist dieses Jahr dem Thema „Wert des Lebens“ gewidmet.

 

 

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Präsentation von studentischen Entwürfen für eine mögliche Neugestaltung des Außenbereichs der KZ-Gedenkstätte

Am Dienstag, 28. Jänner 2014 präsentierten Studierende der Architektur und Raumplanung der TU Wien im Bundesministerium für Inneres ihre Entwürfe für eine Außengestaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen vor einem ausgewählten Fachpublikum und AkteurInnen aus der Region.

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen befindet sich in einer Phase der Neugestaltung. 2013 konnten zwei neue Dauerausstellungen sowie ein neuer Gedenkraum eröffnet werden. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Erschließung des 28 Hektar umfassenden Lagergeländes. Mittels der Neukonzeption der räumlichen Gestaltung soll den BesucherInnen bei der Besichtigung die geschichtliche Ausdehnung des Lagers, dessen Topografie und auch dessen Bedeutung für die nähere Umgebung und die umliegende Region bewusst gemacht werden.

Im Wintersemester 2013/14 befassten sich der der Fachbereich für Örtliche Raumplanung (Prof. Rudolf Scheuvens, Univ.Ass. Daniela Allmeier) und das Institut für Kunst und Gestaltung 1 (Prof. Peter Mörtenböck, Univ.Ass. Inge Manka) an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien im Rahmen einer Lehrveranstaltung mit der Neugestaltung der Außenbereiche

der KZ-Gedenkstätte Mauthausen sowie deren Einbindung in die Region.

Die Studierenden der Architektur und der Raumplanung erarbeiteten interdisziplinär entlang von Fragen zu (Un)Sichtbarkeiten, Grenzen, Zugängen, Bewegungen und Verbindungen im Bereich einer zeitgenössischen, öffentlichen Erinnerungskultur eigene geschichts- und erinnerungspolitische Haltungen, aufgrund derer die weiteren gestalterischen Entscheidungen getroffen wurden.

Ergänzend unterstützt wurden die Studierenden von ExpertInnen der Universität Wien (Prof. Bertrand Perz, Institut für Zeitgeschichte; Prof. Claudia Theune-Vogt, Institut für Urgeschichte und historische Archäologie).

 IMG_9925_ti (Foto Ifoer)

Vortragsreihe „Erinnerungsorte in Bewegung“

Vorträge nationaler und internationaler ExpertInnen aus unterschiedlichen Disziplinen begleiteten

die Überlegungen zur Neugestaltung und zeigten unterschiedliche praktische wie theoretische Perspektiven für den Umgang mit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen als einem Gedächtnisort für die Verbrechen der NS-Zeit auf.

Abschluss der Reihe war der Vortrag von Irit Rogoff, Kuratorin und Professorin für Visuelle Kultur in London, am Dienstag, 28. Jänner 2014 um 19 Uhr im Vortragssaal des Innenministeriums.

Die Begrüßung erfolgte durch Dr. Wolfgang Paul, ehemaliger österreichischer Botschafter in Tel Aviv und ehrenamtlicher Sonderbeauftragter für die KZ-Gedenkstätte Mauthausen.

Zur Vortragenden:

Irit Rogoff ist Kunsthistorikerin, Autorin, Kuratorin und Professorin der Visuellen Kultur am Department of Visual Cultures des Goldsmith College in London. Dort leitet sie auch das Masterprogramm Global Arts, das Ph.D-Programm Curatorial/Knowledge sowie das neue Geo-Cultures Research Center. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit den Verbindungen von kritischer Theorie und zeitgenössischer Kunst, insbesondere in Hinblick auf Geographie, Lokalisierung, Performativität und kulturelle Differenzen. Ihr neues Buch „Looking Away—Participating Singularities, Ontological Communities“ erscheint demnächst.

Vortrag „Zugänge“

Für den Schauplatz eines historischen Traumas gibt es immer mehrere Einstiegspunkte. Meist wird der Zugang zu derart komplexen Umgebungen über Vermittlungsangebote oder andere Arten von performativer Erfahrung angelegt. Im Mittelpunkt dieser Konfiguration steht der Bedarf, vielzählige Affekte für unterschiedliche Interessensgruppen zu bedienen. Diese Dramatisierung von Erinnerung soll oft die Verbindung zu einem bestimmten historischen Trauma schaffen, vor allem zur Frage, wem was durch wen widerfahren ist. Aber Orte weisen immer auch andere Leben auf. Ihre Räume bergen sehr viele Widersprüche in sich, und die übergeordnete Frage, die wir daher an sie richten müssen, ist: Wie kann im Verlangen nach Erhaltung auch eine Reihe von zeitgenössischen Forderungen eingebracht werden? In ihrem Vortrag wird Irit Rogoff eine spekulativere Art von Zugang vorstellen, der Schauplätze als heterologisch anerkennt: Als Gegenstand voneinander abweichender Logiken. „Zugang“ beschreibt dann den Moment, in dem ein Problem, dem man begegnet, zum eigenen wird.

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Schließung von Teilbereichen der KZ-Gedenkstätte Mauthausen am 11. März 2014

Aufgrund einer geschlossenen Veranstaltung bleiben am 11. März 2014 das Besucherzentrum ab 11 Uhr und das Museumsgebäude ab 13 Uhr für Besucherinnen und Besucher geschlossen.

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Wintersperre von Teilbereichen der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Aufgrund der Wintersperre ist der Bereich der Todesstiege von 5. November 2013 bis Ende März 2014 nicht begehbar.

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Stollen der Erinnerung. Zwangsarbeit und KZ in Steyr

Am Mittwoch den 27. November 2013 besuchte das Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen die Ende Oktober eröffnete Ausstellung „Stollen der Erinnerung. Zwangsarbeit und KZ in Steyr“ über das KZ-Münichholz und ZwangsarbeiterInnen in Steyr. 

Durch die Ausstellung führten Karl Ramsmaier, vom Mauthausen Komitee Steyr, der die Idee zu dieser Ausstellung hatte und der Architekt Bernhard Denkinger, der sich für die Gestaltung und Planung zuständig zeigt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung, die sich in der 140 Meter langen Stollenanlage unter dem Schloss Lamberg im Stadtzentrum von Steyr befindet, stehen die Perspektiven ehemaliger ZwangsarbeiterInnen und KZ-Häftlinge. Deren Schicksal wird den BesucherInnen anhand von Fotos, Dokumenten, Zeichnungen, Originalgegenständen und ZeitzeugInnenberichten anschaulich vermittelt. Die Einbeziehung einzelner subjektiver Erinnerungen soll den damals verfolgten und zur Arbeit gezwungenen Menschen ein Gesicht und eine Stimme geben.

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Der Besuch der Ausstellung ist für Einzelbesucher/innen, aufgrund spezifischer Vorgaben, derzeit nur an ausgewählten Tagen möglich, ebenso wie die Termine für öffentliche Führungen, die auf der Homepage des Museums Arbeitswelt Steyr abgefragt werden können: http://www.museum-steyr.at.
Gruppen können den „Stollen der Erinnerung“ gegen Voranmeldung mit unterschiedlichen  Vermittlungsangeboten besuchen. Für Anmeldung und weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Abteilung für Vermittlung & Kommunikation des Museums Arbeitswelt Steyr (07252.77351 DW 15 oder paed@museum-steyr.at).

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Aktivitäten des GRSÖ 2013

     „Aktivitäten des GRSÖ 2013“

  • 2.Mai 2013 Cafe Siebenstern, Wien: Lesung anlässlich der Präsentation des Buches „Herrn Max und einen Milchkaffee, bitte. Erinnerungen an den span. Bürgerkrieg“ von Peter Liszt und Aaron Sterniczky, Verlag Lex Liszt
  • 26. Oktober 2013 Teilnahme am Tagesprogramm der französischen Amical anläßlich ihrer alljährlichen Gedenkreise nach Österreich (Linz, Gunskirchen, Zipf, Lenzing, Ebensee etc.) Rede am Denkmal Lenzing.
  • Zusammenarbeit mit span. Gedenkverein „Memoria Viva“ betreffend Herausgabe eines Buches.
  • Pflege der Kontakte zu diversen v.a. spanischen KZ-Überlebenden.
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Lehrveranstaltung: Españoles en Mauthausen

Am 18.Juni 2013 waren unsere überaus engagierten Damen, Frau Silvia Dinhof-Cueto und Frau Manuela Casalla-Martinez, als Vertreterinnen des GRSÖ bei der Lehrveranstaltung Sprachspezifische Praxisorientierung Spanisch (Españoles en Mauthausen) unter der Leitung von Frau Professor Mag. Josefina Vazquez-Arco an der Universität Salzburg  als Vortragende eingeladen.

Ein ebenfalls sehr engagierter und großer Unterstützer im GRSÖ ist der Schriftsteller Erich Hackl, der nächste Woche  im gleichen Rahmen zu diesem Thema referieren wird.

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Befreiungsfeier 2013

Befreiungsfeier 2013

am 12. Mai 2013 um 11 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Die Gedenk- und Befreiungsfeiern 2013 sind dem Andenken an Retterinnen und Rettern gewidmet, Menschen, die Verfolgten des NS-Regimes – sowohl in den Konzentrationslagern, aber auch im gesamten Dritten Reich und den okkupierten Gebieten – auf verschiedenste Weise geholfen haben.

Gesamtprogramm aller Gedenk- und Befreiungsfeiern 2013

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KZ-Gedenkstätte Mauthausen – Newsletter 40 – 1/2013

Sehr geehrte Damen und Herren,In diesem Jahr begehen wir ein Ereignis, das für die Republik Österreich von größter Bedeutung ist: Nach fünf Jahren Arbeit des Teams der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und internationalen ExpertInnen werden ab 6. Mai 2013 zwei neue Dauerausstellungen und der „Raum der Namen“, ein völlig neuer Gedenkort, in dem neu sanierten Museumsgebäude gezeigt.Es war ein sehr langer und spannender Prozess, es waren Jahre mit großen Veränderungen in Österreichs größter KZ-Gedenkstätte, die ich erwartungsvoll und mit besonderer Vorfreude mitgestaltet habe. Projekte wie die archäologischen und bauarchäologischen Untersuchungen an der KZ-Gedenkstätte sowie die Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen am ehemaligen Reviergebäude und neuen Museumsgebäude brachten nicht nur wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse mit sich, sondern machten das große Ziel der Ausstellungseröffnung immer greifbarer.

Derzeit ist unser gesamtes Team mit den Abschlussarbeiten an den Ausstellungen und den Planungen für die Eröffnungsfeier beschäftigt und wir freuen uns Ihnen ab dem 6. Mai 2013 die Ergebnisse unserer intensiven Bemühungen präsentieren zu können.
Ergänzend zu den Ausstellungen wird ein Folder herausgegeben, der in zehn Sprachen übersetzt wird, sowie auch eine Ausstellungszeitung, in der wir Sie über die Genese der beiden Ausstellungen informieren werden. Sowohl der Folder als auch die Zeitung werden nach ihrem Erscheinen über unsere Homepage abrufbar sein.

Auch im pädagogischen Bereich wird an einem Zusatzangebot für die Überblicksausstellung und an der Integration der themenzentrierten Ausstellung  „Der Tatort Mauthausen – Eine Spurensuche“ im Untergeschoß des Museumsgebäudes in die regulären Rundgänge gearbeitet. Es werden eigene pädagogische Module ausgearbeitet und in unser pädagogisches Angebot aufgenommen.

Damit Sie bereits jetzt einen kleinen Einblick bekommen was Sie ab 6. Mai 2013 erwarten wird, stellen wir Ihnen in diesem Newsletter die grundsätzlichen Konzeptionen der beiden neuen Ausstellungen sowie des neuen Gedenkortes vor, sowie auch exemplarisch einige unserer Ausstellungsobjekte.

Ich lade Sie hiermit auch im Namen des Teams der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ganz herzlich zum Besuch der neuen Dauerausstellungen und des Gedenkraumes ab 6. Mai 2013 ein.

DDr. Barbara Glück >>>

 
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